Donnerstag
23. Februar 2012
 
Hintergrundfoto:
Historisches Museum Frankfurt
Ausstellung

Konzept und Koordination

 
Beispiel World Usability Day - Jusibilitywas? Der Tag für Benutzungsfreundlichkeit

Sie kennen das sicher: Der Computer macht nicht das, was Sie wollen, das neue Handy lässt sich nicht bedienen oder Sie stehen an einem Fahrkartenautomaten in einer fremden Stadt und es gelingt Ihnen nicht, eine Fahrkarte lösen. Dann stimmt wahrscheinlich etwas mit der Benutzungsfreundlichkeit nicht. Um auf dieses Thema aufmerksam zu machen, findet seit 2005 jedes Jahr am zweiten Donnerstag im November der World Usability Day (WUD) statt. Experten und Laien können an diesem Tag, dem Tag für Benutzungsfreundlichkeit, weltweit erleben, was das im Alltag bedeutet. Damit die Veranstaltung reibungslos verläuft, arbeiten viele Menschen lange im Voraus an der Konzeption und Organisation. Ich war vier Jahre lang - von 2006 bis 2009 - Mitglied des Stuttgarter Planungsteams und für die Ausstellung zuständig.

So konnten die Besucher nicht nur bei Vorträgen und in Workshops erleben, was Benutzungsfreundlichkeit ist, sondern auch in einer Ausstellung sehen, welche Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen sich mit diesem Thema beschäftigen und welche Produkte dabei entstehen. Neben einer guten Planung und einem reibungslosen Ablauf war mir wichtig, dass die Besucher mit den Ausstellern schnell und unkompliziert ins Gespräch kamen. Daher entwickelte ich einen „Erlebnisparcour“: Besucher testeten beispielsweise ihr Fahrverhalten im Fahrsimulator der Hochschule Heilbronn, sammelten für erfolgreich gelöste Aufgaben Stempel und nahmen anschließend an einer Verlosung teil. Die Atmosphäre in der Ausstellung wurde sowohl von den Besuchern als auch von den Ausstellern als sehr angenehm, inspirierend und freundlich beschrieben.

Die Veranstaltung wird jedes Jahr größer und mittlerweile kommen an diesem Tag bis zu 3000 Besucher in die Stuttgarter Volkshochschule.